Synthetische Träume
Für den Musiker Markus Browers habe ich ein Albumcover entwickelt, das die Grenzen zwischen organischer Form und digitaler Abstraktion auflöst. Durch den Einsatz von CGI-Rendering und einer maßgeschneiderten Typografie entstand eine visuelle Welt, die so tiefgreifend ist wie der Sound selbst.

Musik visuell greifbar zu machen, ohne in bekannte Klischees zu verfallen, ist eine der spannendsten Aufgaben im Design. Die Herausforderung für das Album "TRAUM" bestand darin, ein Motiv zu erschaffen, das sowohl technische Komplexität als auch emotionale Tiefe ausstrahlt. Es sollte modern, fast schon surreal wirken und den Hörer bereits vor dem ersten Ton in eine fremde, digitale Atmosphäre ziehen.
Ich habe ein komplexes neuronales Netzwerk direkt in Blender simuliert und gerendert, um eine organisch wirkende, aber künstlich erzeugte Struktur zu erschaffen. In Photoshop wurde diese Form durch gezielte Lichtsetzung und Glow-Effekte zum Leben erweckt. Um das Projekt perfekt abzurunden, habe ich eine eigene, markante Typografie entwickelt, die exakt auf die Stimmung des Bildes abgestimmt ist. Das Ergebnis ist eine Symbiose aus Technologie und Kunst. Ich habe Haltung gezeigt – in jeder Faser des Netzwerks.
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